
Eine wachsende Weltbevölkerung und der steigende Lebensstandard bedeuten gleichzeitig auch mehr Abfall und eine stärkere Abhängigkeit von natürlichen Rohstoffen. Metalle sind übrigens – nach Wasser und Beton – weltweit die am stärksten genutzten Rohstoffe. Letztes Jahr konnten über 90 Prozent der an den Maz-Standorten angelieferten Fe- und NE-Schrotte wiederverwertet werden. Das Recycling von Metallen entlastet die Deponien, reduziert Treibhausgas-Emissionen und vermindert die Ausbeutung nicht erneuerbarer Ressourcen. Außerdem senkt es den Energieverbrauch.
Im Gegensatz zu anderen Materialien wie Beton, Kunststoffen usw. kann Metall unbegrenzt oft recycelt werden, ohne dabei an Leistungsfähigkeit einzubüßen. Deshalb gehen wir von einer steigenden Nachfrage an Metallen aus, vor allem in der Bauindustrie, wo Metalle Beton ersetzen können. Während der letzten 20 Jahre zählten die Rohstoffmultis der Welt, ob bei Eisenerz, Erdöl oder Erdgas, zu den 50 größten Unternehmen weltweit. Wir sind überzeugt, dass sich die allmähliche Umstellung von natürlichen Rohstoffen hin zu recycelten Sekundärrohstoffen in den nächsten 20 Jahren beschleunigen wird.
